Christian Spescha gewinnt den Europacup!

Si. Die nur 800 Einwohner zählende Bündner Gemeinde Obersaxen stellt neben Carlo Janka noch einen weiteren weiteren Gesamtsieger im Skirennsport: Christian Spescha.

Christian Spescha (Foto Agence Zoom)Christian Spescha (Foto Agence Zoom)
In Tarvisio sicherte sich der 21-Jährige die Gesamtwertung im Europacup, als erster Schweizer seit 9 Jahren.

Im letzten Rennen der Saison genügte Spescha ein 8. Platz in der Abfahrt, um mit 63 Punkten Vorsprung auf den Franzosen Anthony Obert die Gesamtwertung zu gewinnen. Spescha wurde damit Nachfolger der Österreicher Marcel Hirscher und Florian Scheiber, welche diese Wertung in den letzten beiden Jahren für sich entschieden. Spescha ist zudem der erst fünfte Schweizer Europacup-Gesamtsieger nach Luc Genolet (1985), Marcel Sulliger (1992 und 1993), Patrick Staub (1994) und Ambrosi Hoffmann (2001).

Resultate Abfahrt


Europacup-Schlussklassemente



 

Zweite Plätze für Nufer und Züger

(Si) Der Schwyzer Cornel Züger und die Obwaldnerin Priska Nufer errangen beim Europacup-Finale in Tarvisio (It) im Super-G je einen 2. Platz.

Der bereits 29-jährige Züger, letzte Woche im Europacup Sieger der Abfahrt von Sarntal, musste sich um nur sieben Hundertstel dem Slowenen Rok Perko geschlagen geben. Züger liess unter anderen auch seinen Glarner Teamkollegen Patrick Küng hinter sich. Küng, 24 Stunden zuvor noch glänzender Dritter in der Weltcup-Abfahrt von Garmisch, belegte Platz 9. Für ihn zahlte sich der Abstecher nach Norditalien trotzdem aus. Im Schlussklassement der Super-G-Wertung erreichte Küng Platz 3, was ihm für nächste Weltcup-Saison einen fixen Startplatz in dieser Disziplin einträgt und dem Schweizer Team das Kontingent erhöht.

Auch bei den Frauen resultierte ein 2. Platz, den die erst 18-jährige Priska Nufer aus Alpnach realisierte. Geschlagen wurde die Innerschweizerin nur von der Österreicherin Regina Mader, die um 16 Hundertstel schneller war. Priska Nufer hatte es zuletzt in Auron (Fr) als Dritte ein erstes Mal auf ein Europacup-Podium geschafft. Als Vierte der Gesamtwertung verpasste sie jedoch einen fixen Weltcup-Startplatz im Super-G ganz knapp.

Super-G Frauen


Super-G Männer



 

Rabea Grand gewinnt den Abfahrts-Europacup

(Si) Die Walliserin Rabea Grand (Bild) gewann zum zweiten Mal nach 2006 den Abfahrts-Europacup. Beim Finale in Tarvisio (It) belegte die 25-Jährige in den beiden abschliessenden Abfahrten die Ränge 2 und 5.

In den technischen Disziplinen lief es Rabea Grand in diesem Winter nicht wunschgemäss. In den Weltcup-Slaloms war der 19. Rang von Levi ihr bestes Ergebnis, die Olympia-Selektion schaffte sie nicht. Dafür zeigte sie sich als Abfahrerin verbessert. Im Januar hatte sie die Europacup-Abfahrt in St. Moritz gewonnen, womit sie den Grundstein zu ihrem Disziplinensieg legte. Als Gewinnerin dieser Wertung erhält sie kommende Saison einen fixen Startplatz im Weltcup. Im aktuellen Winter startete sie nur zweimal zu Weltcup-Abfahrten. Zuletzt in Crans-Montana gelang ihr dabei der Vorstoss auf Platz 15, was ihrem mit Abstand bestem Ergebnis in dieser Disziplin auf höchster Stufe gleichkam.

Abfahrt 1

Abfahrt 2



Europacup: Oreiller und Gisin auf dem Podest!

Auch zum Abschluss der Europacup-Woche im Sarntal vermochten die  von Franz Heinzer betreuten Schweizer Speedfahrer zu überzeugen: im Super-G  fuhren  Ami Oreiller und Marc Gisin auf die Plätze zwei und drei!

Foto Hannes ThalerSiegerehrung: Puchner, Oreiller (links), Gisin.
Zweimal fehlten dem Österreicher Joachim Puchner in der vergangenen Woche wenige Hundertstel Sekunden auf einen Europacup-Sieg in Reinswald. Beim abschliessenden Super-G liess der 22-Jährige seinen Konkurrenten aber keine Chance.

Puchner, in der Abfahrt Zweiter und auf Rang drei in der Superkombi, stellte in 1:36.23 Bestzeit auf der 2850 Meter langen Rennstrecke auf. Mit 17 Hundertstel Rückstand auf Platz zwei landete der Schweizer Ami Oreiller, vor seinem Landsmann Marc Gisin (+0,26).

Foto Hannes ThalerAmi Oreiller fliegt aufs Podest.
In der Europacup-Gesamtwertung gelang es Puchner, bis auf 110 Punkte an den führenden Schweizer Christian Spescha heranzukommen.

Resultate

Restprogramm Europacup



Mauro Caviezel im Europacup erstmals auf dem Podest!

Plank, Wagner, Caviezel (r.) auf dem Kombi-Podest.Plank, Wagner und Caviezel (rechts)
auf dem Kombi-Podest.
Andy Plank hat die Europacup Superkombi in Reinswald gewonnen. Der 20-Jährige katapultierte sich im Slalom in vom 28. Platz nach der Abfahrt zum Sieg. Sehr gut schlug sich der Schweizer Slalom-Spezialist Mauro Caviezel, der Dritter wurde.

Nach der Abfahrt lag Andy Plank mit der hohen Startnummer 64 nach 1:29.92 Minuten an 28. Stelle. Die frühe Startnummer 3 im Slalom nützte der Sohn des früheren Weltklasse-Abfahrers Herbert Plank dann perfekt aus und stellte Laufbestzeit auf.

Mauro Caviezel gelang eine super Abfahrt.Mauro Caviezel gelang eine super Abfahrt.
Für den jungen Südtiroler Athleten begann im Ziel nun das grosse Zittern.  Für Plank war der Sieg der erste Triumph und der ersten Podestplatz im Europacup. Den bisher grössten Erfolg in seiner Karriere feierte der 20-jährige Südtiroler bei der Junioren-WM in Garmisch, als er in der Abfahrt die Goldmedaille gewann.

Auch der Zweite Hannes Wagner aus Deutschland stand bis anhin im Europacup noch nie auf dem Siegertreppchen. Der 23-Jährige hatte in der Abfahrt nur den 23. Rang erreicht und ebenfalls die frühe Startnummer im Slalom gut ausgenützt. An dritter Stelle folgt der Schweizer Mauro Caviezel, der die Abfahrt an fünfter Stelle beendet hatte und wie seine beiden Podest-Partner erstmals im Europacup in die Top-3 fuhr.

Auf Rang vier landete der österreichische Olympiateilnehmer Philipp Schörghofer mit einem Rückstand von 0,74 Sekunden..

Die Kombi-Abfahrt hatte der Schweizer Marc Gisin gewonnen. Das Rennen beendete er nach dem Slalom auf Rang neun.
 

Interview mit Andy Plank (mp3)


Resultate



 

Europacup: Sieg und sechs Schweizer in den Top-11!

Brillante Schweizer in der Europacup-Abfahrt in Reinswald (It): Cornel Züger siegte, Vitus Lüönd wurde Dritter, total sechs Schweizer klassierten sich in den Top-10!
 
Das Siegerpodest in der Abfahrt.Sieger Cornel Züger bei der Siegerehrung mit
Joachim Puchner und Vitus Lüönd (r.).
Mit seinen 29 Jahren kann man Züger nicht mehr zum Nachwuchs zählen. In 71 Europacup-Versuchen hat er jetzt den ersten Sieg landen können und will sich mit einer Top-Position in der Europacup-Abfahrtswertung einen fixen Startplatz für die kommende Weltcup-Saison sichern.
 
Hervorragend der vierte Platz von Christian Spescha, der damit im Südtirol die Führung in der Gesamtwertung im Europacup weiter ausbauen konnte.
 

Resultate





Europacup: Denise Feierabend knapp neben dem Podest


Beim zweiten Super-G in Auron verpasste die Slalomspezialistin Denise Feierabend das Podest nur um eine Zehntelsekunde und wurde Vierte.

Priska Nufer schaffte diesmal den sechsen Platz.

Resultate



Europacup: Dritter Platz für Priska Nufer

Priska NuferPriska Nufer
Beim Europacup-Super-G der Frauen in Auron (Fr) fuhr Priska Nufer (18, C-Kader) auf den dritten Platz und war damit beste Schweizerin.

Ebenfalls in den Top-10 zu klassieren gelang Denise Feierabend (6.) und Marianne Abderhalten (7.).
 

 Resultate




Monte Pora (It). Europacup. Männer. Slalom: 1. Christoph Dreier (Ö) 1:30,55. 2. Stefano Gross (It) 0,55 Sekunden zurück. 3. Hannes Brenner (Ö) 0,61. 4. Victor Muffat Jeandet (Fr) 0,73. 5. Anton Lahdenperä (Sd) 0,79. 6. Fritz Dopfer (De) 0,96. -- Ferner: 10. Sandro Boner (Sz) 1,38. 11. Markus Vogel (Sz) 1,53. 13. Dimitri Cuche (Sz) 1,81.

Formigal (Sp). Europacup. Frauen. Super-G: 1. Mariella Voglreiter (Ö) 1:35,42. 2. Stefanie Moser (Ö) und Nina Tipotsch (Ö) je 0,77. 4. Christina Staudinger (Ö) 0,95. 5. Elena Curtoni (It) 1,28. 6. Marianne Abderhalden (Sz) 1,30. -- Ferner: 8. Denise Feierabend (Sz) 2,61. 11. Mirena Küng (Sz) 3,15. 16. Priska Nufer (Sz) 3,68. 25. Fabienne Janka 4,82.

Gesamt-Stand. Männer: 1. Christian Spescha (Sz) 512. 2. Christoph Nösig (Ö) 506. 3. Anthony Obert (Fr) 480. Ferner: 6. Marc Gisin (Sz) 386. -- Slalom: 1. Lahdenpera 378. 2. Axel Bäck (Sd) 320. 3. Dreier 314. Ferner: 7. Marc Gini 266.

Frauen: 1. Ramona Siebenhofer (Ö) 691. 2. Lena Dürr (De) 598. 3. Curtoni 476. Ferner: 13. Esther Good (Sz) 331. -- Super-G: 1. Voglreiter 242. 2. Curtoni 209. 3. Francesca Marsaglia (It) 183. 4. Feierabend 182. Ferner: 8. Nufer 121.
 


Formigal (Sp). Europacup. Frauen. Super-G: 1. Margret Altacher (Ö) 1:36,83. 2. Mariella Voglreiter (Ö) 0,61. 3. Marianne Abderhalden (Sz) 0,71. 4. Denise Feierabend (Sz) 1,52. 5. Christina Staudinger (Ö) 2,0. 6. Nina Tipotsch (Ö) 2,12. -- Ferner: 8. Priska Nufer (Sz) 2,51. 26. Mirena Küng (Sz) 4,59. 28. Fabienne Janka (Sz) 4,64. 29. Tamara Wolf (Sz) 4,68. 30. Kathrin Fuhrer (Sz) 4,75.

Gesamt. Frauen: 1. Ramona Siebenhofer (Ö) 655. 2. Lena Dürr (De) 578. 3. Bernadette Schild (Ö) 439. -- Ferner: 12. Esther Good (Sz) 331. -- Super-G: 1. Elena Curtoni (It) 164. 2. Francesca Marsaglia (It) 154. 3. Feierabend 150. -- Ferner: 6. Nufer 106.
 


Marc Gini mit geglücktem Olympia-Test

 

Marc Gini hat Moral getankt. (Foto Agence Zoom)Marc Gini hat Moral getankt. (Foto Agence Zoom)
Si. Dem Bündner Marc Gini holte sich kurz vor den Olympischen Spielen Moral für Vancouver; beim Europcacup-Slalom in Oberjoch (De) musste er sich nur dem vierfachen Weltcup-Saisonsieger Reinfried Herbst (Ö) geschlagen geben. Gini verlor auf den Österreicher 0,58 Sekunden, konnte aber Felix Neureuther (De) um eine Hundertstelsekunde auf Rang 3 verweisen.

 

Beim Europacup-Slalom der Frauen in Lenggries (De) erreichte Rabea Grand den 7. Rang; auf Siegerin Veronika Zuzulova (Slk) verlor die Walliserin 1,95 Sekunden.

Oberjoch (De). Europacup. Männer. Slalom: 1. Reinfried Herbst (Ö) 1:45,85. 2. Marc Gini (Sz) 0,58. 3. Felix Neureuther (De) 0,59. 4. Tim Jitloff (USA) 1,28. 5. Noel Baxter (Gb) 1,33. 6. Wolfgang Hörl (Ö) 1,39. -- Ferner: 12. Sandro Boner (Sz) 1,94. 15. Justin Murisier (Sz) 2,27. 16. Markus Vogel (Sz) 2,31. 21. Dimitri Cuche (Sz) 3,34.

Lenggries (De). Europacup. Frauen. Slalom: 1. Veronika Zuzulova (Slk) 1:34,91. 2. Christina Geiger (De) 0,03. 3. Marlies Schild (Ö) 0,60. 4. Bernadette Schild (Ö) 0,98. 5. Carmen Thalmann (Ö) 1,00. 6. Camilla Borsotti (It) 1,94. 7. Rabea Grand (Sz) 1,95. -- Ferner: 24. Denise Feierabend (Sz) 2,87.

Europacup. Männer. Gesamt: 1. Christian Spescha 512. 2. Christoph Nösig 506. 3. Anthony Obert (Fr) 464. -- Ferner: 6. Marc Gisin 386. -- Slalom: 1. Anton Lahdenperä 333. 2. Axel Bäck (Sd) 320. 3. Matic Skube (Sln) 289. -- Ferner: 5. Gini 266.

Frauen. Gesamt: 1. Ramona Siebenhofer (Ö) 640. 2. Lena Dürr 571. 3. Bernadette Schild 439. -- Ferner: 11. Esther Good 331. -- Slalom: 1. Thalmann 318. 2. Emelie Wikström (Sd) 311. 3. Barbara Wirth (De) 286. -- Ferner: 15. Good 137.


Oberjoch (De). Europacup. Männer. Riesenslalom: 1. Matts Olsson (Sd) 2:06,54. 2. Christoph Nösig (Ö) 0,10 zurück. 3. Marc Berthod (Sz) 0,36. 4. Jukka Leino (Fi) 0,62. 5. Omar Longhi (It) 0,66. 6. Bernhard Graf (Ö) 0,73. -- Ferner: 23. Ami Oreiller (Sz) 1,66. 24. Christian Spescha (Sz) 1,69. 30. Marc Gisin (Sz) 2,63.

Götschen (De). Europacup. Frauen. Riesenslalom: 1. Karin Hackl (Ö) 2:23,44. 2. Stefanie Köhle (Ö) 0,02 zurück. 3. Lene Löseth (No) 0,11. 4. Evelyn Pernkopf (Ö) 0,16. 5. Kathrin Hölzl (De) 0,40. 6. Lena Dürr (De) 0,77. -- Ferner: 9. Marianne Abderhalden (Sz) 0,98. 22. Kathrin Fuhrer (Sz) 1,97. 24. Esther Good (Sz) 2,00. 28. Fabienne Janka (Sz) 2,66.

Europacup. Männer. Gesamt: 1. Spescha 512. 2. Nösig 506. 3. Anthony Obert (Fr) 464. -- Ferner: 6. Gisin 386. -- Riesenslalom: 1. Nösig 398. 2. Florian Eisath (It) 362. 3. Björn Sieber (Ö) 347. -- Ferner: 9. Spescha 209.

Frauen. Gesamt: 1. Ramona Siebenhofer (Ö) 640. 2. Dürr 557. 3. Löseth 412. -- Ferner: 11. Good 331. -- Riesenslalom: 1. Löseth 390. 2. Siebenhofer 355. 3. Dürr 346. -- Ferner: 6. Fuhrer 214.
 


Junioren-WM: Keine Medaille zum Abschluss

Si. Am letzten Tag der Junioren-WM in der Mont-Blanc-Region vermochte sich keine Schweizerin in Medaillennähe zu platzieren. Als beste Swiss-Ski-Fahrerin klassierte sich Nadja Vogel im Riesenslalom als Achte (1,11 Sekunden zurück). Gold ging an die Norwegerin Mona Löseth. Schon am Donnerstag hatte Manuel Pleisch in der Kombination (Abfahrt, Riesenslalom, Slalom) Rang 4 erreicht. Zu Bronze fehlten ihm 2,38 Sekunden.

Junioren-WM in Frankreich. Junioren. Kombination (Abfahrt, Riesenslalom, Slalom): 1. Colby Granstrom (USA) 35,04. 2. Jacopo Di Ronco (It) 62,50. 3. Kelby Halbert (Ka) 62,63. 4. Manuel Pleisch (Sz) 65,01. Ferner: 12. Nicola Kindle (Lie) 167,76.

Resultate Riesenslalom Frauen

Resultate Abfahrt Frauen

Resultate Abfahrt  Männer

Resultate Slalom  Männer

Resultate Super-G  Männer

Resultate Slalom Frauen

Resultate Riesenslalom Männer

Resultate Super-G Frauen

 

Junioren-WM: Wendy Holdener verpasst Medaille um einen Zehntel

(Si) An den alpinen Junioren-Weltmeisterschaften in der Mont-Blanc-Region blieb das Schweizer Team in den beiden Abfahrten ohne Medaille. Wendy Holdener verpasste indes als Fünfte das Podium um lediglich 10 Hundertstel.

Wendy Holdener verpasste eine Medaille nur um eine Zehntelsekunde.Wendy Holdener verpasste eine Medaille
nur um eine Zehntelsekunde.
In Abwesenheit der wegen ihres Kreuzbandrisses fehlenden Waadtländerin Anne-Sophie Koehn hielten sich die Schweizer Mädchen in Megève über Erwarten gut. Neben Holdener schafften es auch Andrea Thürler (8.) und Jasmin Rothmund (10.) bei besten äusseren Bedingungen in die Top 10.

Mit Holdener und Thürler brillierten ausgerechnet die beiden Jüngsten des Teams. Beide sind erst 16-Jährig. "Ein Fehler hat mich eine Medaille gekostet, aber es passt es auch so", befand Holdener nach ihrer Fahrt. Im Europacup hat sie schon sechs Einsätze absolviert, Rang 13 im Januar in St. Moritz war das beste Ergebnis der jungen Schwyzerin aus Unteriberg.
 

Jonas Fravi out

Weniger gut lief es bei den Junioren, bei denen der noch keinem Swiss-Ski-Kader angehörende Bündner Nico Caprez als Zwölfter bester Schweizer war. Der zum Favoritenkreis zählende Jonas Fravi, 2008 Dritter der Junioren-WM in Formigal in Spanien, riskierte etwas zuviel. Nachdem er am Dienstag im Super-G als Vierter eine weitere Medaille knapp verpasst hatte, kam der Bündner in der Abfahrt zu Fall, glücklicherweise ohne sich gravierend zu verletzen.
 

Der WM-Titel in der Abfahrt, die wegen der schlechten Wetterprognosen um zwei Tage vorverschoben wurde, ging zum dritten Mal in Serie an einen Italiener. Mattia Casse, der im Super-G 18 Hundertstel vor Jonas Fravi Dritter geworden und auch schon zweimal im Weltcup angetreten war, wurde Nachfolger seiner Landsleute Hagen Patscheider und Andy Plank. Casse gewann vor dem Österreicher Frederic Berthold, dem Sohn des in Deutschland als Frauen-Cheftrainer wirkenden Mathias Berthold. Letzter nicht-italienischer Abfahrts-Weltmeister bei den Junioren bleibt übrigens der Berner Oberländer Beat Feuz, der vor drei Jahren in Zauchensee triumpierte.

Bei den Juniorinnen holte sich Jérômine Geroudet, die Zweite des Super-G, die Goldmedaille in der Abfahrt. Damit steht Frankreich an den WM im eigenen Land bereits mit vier Titeln zu Buch.
 

Junioren-WM: Slalom-Gold für Reto Schmidiger

Si. Der erst 17-jährige Hergiswiler Reto Schmidiger gewann an den Junioren-Weltmeisterschaften in der Mont-Blanc-Region völlig überraschend die Goldmedaille im Slalom.

Reto Schmidiger bei der Siegerehrung. (Foto Agence Zoom)Reto Schmidiger bei der Siegerehrung.
(Foto Agence Zoom)
Der jüngste Schweizer Junior im WM-Aufgebot sorgte für den ersten Medaillengewinn. Reto Schmidiger, der an der Sportmittelschule Engelberg die Hotel-Handelsschule absolviert und am 21. April seinen 18. Geburtstag feiert, fuhr im ersten Lauf mit der hohen Startnummer 32 auf den 3. Platz. Eine solche Leistung hätte man eher Justin Murisier zugetraut. Doch der gut drei Monate ältere Walliser, der bei seinen ersten Weltcup-Einsätzen in Adelboden und Wengen verblüffend stark gefahren war, schied aus.

Im zweiten Durchgang riskierte Schmidiger wieder alles. Er schien sich und seine Nerven jederzeit unter Kontrolle zu haben. Der Eindruck täuschte nicht. "Ich sagte mir vor dem zweiten Lauf, dass ich immer noch nichts zu verlieren habe. Ich war deshalb nicht nervös -- im Gegensatz zu anderen Rennen, in denen es verglichen mit heute um nichts ging."
 

Für den Weltcup-Final qualifiziert

Anders als die "Grossen" gewinnt der Schweizer Nachwuchs regelmässig Titel im Slalom. Vor knapp einem Jahr in Garmisch-Partenkirchen wurde Denise Feierabend Junioren-Weltmeisterin. Die letzten männlichen Vorgänger von Reto Schmidiger heissen Raphael Fässler (2004), Marc Berthod (2003) und Daniel Défago (2000).

Schmidiger hatte sich eher im Riesenslalom einen Exploit zugetraut. Mit Rang 13 schaffte er in der Basisdisziplin zumindest einen Achtungserfolg. Die erste Junioren-WM-Teilnahme sowie erste Einsätze im Europacup hatte Schmidiger als Saisonziele definiert. Nun ist er als Weltmeister für den Weltcup-Final in Garmisch-Partenkirchen qualifiziert. Das Europacup-Debüt gibt Schmidiger nächste Woche. Doch zuerst geht es heute für einige Tage nach Hause; die WM-Abfahrt findet ohne den Techniker statt.

 

Junioren-WM: Jonas Fravi Vierter im Super-G

Si. Jonas Fravi (Bild) hat das Podest im Super-G der Junioren-WM in der Mont-Blanc-Region knapp verpasst. Der Bündner führte als Vierter ein starkes Schweizer Team an, von dem sich auch Nico Caprez (6.) und Justin Murisier (8.) unter den ersten zehn klassierten.

Fravi, der vor zwei Jahren in Formigal (Sp) Abfahrtsbronze gewonnen hatte, wurde von Überraschungsweltmeister Maxence Muzaton vom Podest verdrängt. Der Franzose startete erst mit der hohen Nummer 34, was auf der im Sonnenschein immer schneller werdenden Piste ein Vorteil war. Diesen vermochte auch der Engadiner Nico Caprez zu nutzen, dessen 6. Platz ebenso unerwartet kam.
 

Jonas Fravi war mit seiner Leistung zufrieden. Von einer Medaille trennten ihn 0,18 Sekunden. Am Samstag möchte Fravi Verpasstes nachholen. Er zählt zu den Topfavoriten für die Abfahrt und erwartet auch von sich selber eine Medaille. Justin Murisier, der zweite Schweizer mit etwas Weltcup-Erfahrung, hatte sich vom Super-G mehr als Rang 8 erhofft. Doch der 18-jährige Walliser vergab ein noch besseres Resultat mit einem Fehler im Flachen. Die zweite Top-Ten-Klassierung im zweiten Rennen (nach dem 9. Platz im Riesenslalom) ist für das Ausnahmetalent aber eine weitere Bestätigung. Murisier kann auch noch in der nächsten und übernächsten Saison bei den Junioren starten.
 



Dritter Saisonsieg für Spescha

Christian SpeschaChristian Spescha
Si. Christian Spescha feierte in Les Orres (Fr) seinen dritten Sieg in der laufenden Europacup-Saison. Der 21-jährige Bündner gewann den Super-G vor dem Tschechen Petr Zahrobsky und Andreas Strodl aus Deutschland.

Durch den Erfolg in Les Orres übernahm Spescha, der in diesem Winter bereits den Riesenslalom in Levi (Fi) sowie die erste Abfahrt am Patscherkofel in Innsbruck für sich entschieden hatte, die Führung in der Europacup-Gesamtwertung vor dem Franzosen Anthony Obert.

Resultate



Sechs Schweizer in den Top Ten

Si. Die Schweizer Abfahrer im Europacup mussten nach vier Siegen in Serie in Les Orres (Fr) wieder eine Niederlage einstecken. Das Teamresultat hingegen fiel mit sechs Fahrern in den Top Ten hervorragend aus.

Die Ersatzabfahrt für Wengen gewann Siegmar Klotz (It), der am Vortag von Marc Gisin (Sz) noch um eine Hundertstel auf Rang zwei verwiesen worden war. 24 Stunden später standen neben Klotz die Schweizer Cornel Züger und Ralf Kreuzer auf dem Podest.
 

Resultate



 Marc Gisin gewinnt Europacup-Abfahrt

Die von Franz Heinzer trainierten Burschen im Europacup siegen auf der Abfahrt weiter: In Les Orres gewann Marc Gisin (Bild) am Tag, als seine Schwester in St. Moritz das Comeback gab.

Gisin buchte damit seinen zweiten Sieg im Europacup und seinen dritten Podestplatz in dieser Rennserie. Insesamt war das der siebte Sieg im Europacup 2010 in der von Andi Puelacher geführten Nachwuchsmannschaft. In dieser ersten von zwei Abfahrten in Les Orres klassierten sich nicht weniger als fünf Schweizer in den Top-10! Die Schweiz gewann alle vier bisher ausgetragenen Europacup-Abfahrten.

Resultate



Kajsa Kling vor Sarah Schleper im FIS-Riesenslalom in Crans-Montana

Die aufstrebende schwedische Nachwuchsfahrerin Kajsa Kling gewann vor den zwei Weltcupfahrerinnen Sarah Schleper (USA) und Chiara Costazza (It) den FIS-Riesenslalom in Crans-Montana.

Die 21-jährige Kling, bereits Zweite im Europacup-Riesenslalom am Tag zuvor, zeigte erneut Nervenstärke und stiess vom 6. Rang im ersten Lauf auf das Siegerpodest vor. Im Europacuprennen gelang ihr dies gar vom 23. Rang im ersten Lauf!
 
Etwas enttäuscht über ihren zweiten Rang zeigte sich die Amerikanerin Sarah Schleper, welche die beiden Rennen auf dem Hochplateau als Vorbereitung für ihre vierte Olympiateilnahme in Vancouver benützte.
 
Wie im Europacup-Riesen war die B-Kaderfahrerin Kathrin Fuhrer (Elm) mit dem 12. Rang (1. Lauf: noch Fünfte) die beste Schweizerin vor Fabienne Janka, der Schwester von Carlo, auf dem 14. Platz.
   
Das Organisationskomitee unter der Führung von Marius Robyr darf für die beiden in zwei Tagen durchgeführten Europacup- und FIS-Riesenslaloms eine hervorragende Bilanz ziehen. In enger Zusammenarbeit mit den Bergbahnen Crans-Montana-Aminona CMA wurde nicht nur den vielen Nachwuchsfahrerinnen, sondern auch einer Anzahl bereits im Weltcup startenden Aktiven eine sehr gute Infrastruktur und hervorragend präparierte Piste geboten. Die Hauptprobe für die Weltcuprennen der Frauen vom 5. – 7. März auf dem Hochplateau als Olympia-Revanche in der Super-Kombination, Abfahrt und Super-G ist gelungen.
 
Das OK hat zudem bereits die Vorbereitungen für die im 2011 in Crans-Montana vom 29. Januar bis 6. Februar zur Durchführung gelangenden alpinen FIS Junioren-Weltmeisterschaften aufgenommen.
 

Resultate


  Kathrin Fuhrer auch in Crans-Montana in den Top-10

Lene Loeseth (Nor) siegte vor  Kajsa Kling (Sd) und  Martina Geisler (Ö) im Europacup-Riesenslalom in Crans-Montana. Das Rennen war eine gelungene Hauptprobe für die Weltcuprennen vom 5. bis 7. März auf der Piste National. Als beste Schweizerin klassierte sich die Elmerin Kathrin Fuhrer (Bild) im 6. Rang. Es war diese die vierte Top-10-Klassierung im Europacup in diesem Winter.
 

Resultate



 

Rabea Grand gewinnt Europacup-Abfahrt

Si. Zwei Schweizer Podestplätze feierten die Schweizer Fahrerinnen bei den Europacup-Rennen in St. Moritz: Am Dienstag gewann Slalom-Spezialistin Rabea Grand (Bild) die Abfahrt vor der Österreicherin Ramona Siebenhofer und am Mittwoch holte sich Denise Feierabend im Super-G Rang 2 hinter Camilla Borsotti (It). Am Donnerstag findet ein zweiter Super-G statt.

St. Moritz. Europacup. Frauen. Abfahrt (Dienstag): Rabea Grand (Sz) 1:35,88. 2. Ramona Siebenhofer (Ö) 0,43. 3. Enrica Cipriani (It) 0,48. 4. Marine Gauthier (Fr) 0,51. 5. Clothilde Weyrich (Fr) 0,55. 6. Camilla Borsotti (It) 0,57. -- Ferner: 11. Mirena Küng (Sz) 0,71. 12. Marianne Abderhalden (Sz) 0,72. 13. Wendy Holdener (Sz) 0,77. 15. Anne-Sophie Koehn (Sz) 1,08. 21. Priska Nufer (Sz) 1,27. 22. Jessica Pünchera (Sz) 1,41. 23. Jasmin Rothmund (Sz) 1,42. 26. Denise Feierabend (Sz) 1,62. 29. Andrea Thürler (Sz) 1,75. 30. Tamara Wolf (Sz) 1,77.

 

Super-G (Mittwoch): 1. Borsotti 1:20,49. 2. Feierabend 0,74. 3. Elena Curtoni (It) 0,91. 4. Francesca Marsaglia (It) 1,07. 5. Nufer und Tamara Tippler (Ö) je 1,12. -- Ferner: 16. Küng 1,66. 24. Fabienne Janka 2,03. 28. Thürler 2,12. 30. Holdener 2,19.

 

Doppelsieg am Patscherkofel: Spescha vor Oreiller!

(Si) Auch die dritte Europacup-Abfahrt in diesem Winter endete mit einem Schweizer Erfolg. Christian Spescha siegte am Patscherkofel in Innsbruck vor Ami Oreiller.

Christian Spescha (Foto Keystone)Christian Spescha (Foto Keystone)
Spescha verwies seinen Teamkollegen, der tags zuvor an gleicher Stätte seinen ersten Sieg auf Stufe Europacup eingefahren hatte, um sechs Hundertstelsekunden auf Rang 2. Für den 20-jährigen Bündner war der Sieg am Patscherkofel der bereits zweite in der laufenden Europacup-Saison. Zuvor hatte Spescha Ende November beim Riesenslalom von Levi (Fi) erstmals im Europacup triumphiert.
 
Wie bereits am Donnerstag klassierte sich Cornel Züger im 4. Rang und komplettierte das hervorragende Ergebnis der Schweizer Nachwuchs-Abfahrer.
 

Resultate


Europacup-Stand. Gesamtwertung (nach 15 Rennen): 1. Anthony Obert (Fr) 327. 2. Björn Sieber (Ö) 310. 3. Spescha 309. Ferner: 8. Marc Gini (Sz) 218. 10. Oreiller 200. -- Abfahrt (nach 3 Rennen): 1. Oreiller 187. 2. Spescha 161. 3. Paolo Pangrazzi (It) 118. Ferner: 5. Züger und Thomas Singer (Sz), je 100.
 

 

Europacup: Oreiller und Spescha auf dem Podest!

Si. Die Schweizer Europacup-Abfahrer warteten am Patscherkofel in Innsbruck (Ö) mit herausragenden Leistungen auf. Ami Oreiller gewann das Rennen, Christian Spescha wurde vor Cornel Züger Dritter.

Oreiller feierte am Patscherkofel seinen ersten Sieg auf Stufe Europacup. Der 22-jährige Walliser setzte sich 0,08 Sekunden vor Paolo Pangrazzi aus Italien durch. Christian Spescha, der Sieger des Europacup-Riesenslaloms von Levi (Fi), fuhr als Dritter zum zweiten Mal in diesem Winter aufs Podest -- der Bündner war zwei Hundertstelsekunden schneller als Cornel Züger.
 
Bereits die erste Europacup-Abfahrt vor Wochenfrist auf der verkürzten Lauberhorn-Strecke hatte dank Thomas Singer mit einem Schweizer Sieg geendet.

 

Resultate



Esther Goods Fahrt auf das Podest

(Si) Esther Good fuhr erstmals in einem Europacup-Rennen auf das Podest. Die St. Galler Oberländerin schaffte es in der Super- Kombination von Caspoggio (It) auf Platz 2. Es war ihr fünftes Top- Ten-Resultat in diesem Winter.

Die überzeugenden Leistungen im Europacup brachten Esther Good in diesem Winter auch schon an die Weltcup-Hänge. Kurz vor dem Jahreswechsel debütierte die Ostschweizerin bei den Rennen in Lienz (Ö).

Caspoggio (It). Europacup. Frauen. Super-Kombination: 1. Elena Curtoni (It) 2:13,84. 2. Esther Good (Sz) 0,25 zurück. 3. Camilla Borsotti (It) 0,50. 4. Enrica Cipriani (It) 1,29. 5. Michaela Nösig (Ö) 1,56. 6. Francesca Marsaglia (It) 1,95. -- Ferner: 19. Priska Nufer (Sz) 3,39. 28. Fabienne Janka (Sz) 4,29.

Gesamtklassement: 1. Lena Dürr (De) 468. 2. Ramona Siebenhofer (Ö) 422. 3. Emelie Wikström (Sd) 335. -- Ferner: 10. Good 209.


Lauberhorn-Neuling Thomas Singer gewann sein erstes Europacup-Rennen

Die Europacup-Abfahrt auf der verkürzten Lauberhorn-Strecke hat der 20-jährige Bündner Thomas Singer (Bild) aus dem C-Kader von Swiss Ski gewonnen.
 
Es ist dies Singers erster Sieg im Europacup. Als zweitbester Schweizer klassierte sich Marc Gisin auf Rang 6.
 
Hinter Sieger Singer klassierte sich der Österreicher Joachim Puchner, Dritter wurde der französische Weltcufahrer Yannick Bertrand, gefolgt von zwei Teamkollegen.

Das Rennen vom Originalstart bis zur Wasserstation war hervorragend besetzt, weil zahlreiche Weltcupfahrer im Hinblick auf die Lauberhorn-Rennen nächste Woche am Start waren. Umso höher ist der Sieg von Singer einzustufen. Franz Heinzer, der Speedtrainer im Europacup, ist des Lobes voll. "Singer war erstmals überhaupt am Lauberhorn. Wir mussten ihm zuerst erklären, wie das hier mit dem Zugfahren abläuft, wo er aussteigen muss und wie er zum Start kommt."

Weil am Mittwoch wegen schlechten Wetters nicht trainiert werden konnte und der Wetterbericht für den Freitag kritisch ist, hat man in Wengen ein Kompakt-Programm durchgezogen - zuerst Training, dann gleich ein Rennen. "Als Singer bei der Besichtigung erstmals am Hundschopf stand und hinunter schaute, hat er schon einen langen Hals gemacht", schmunzelt Heinzer. "Aber genau von hier bis zum Ziel bei der Wasserstation hat er Bestzeit gefahren - das ist stark."

Für Samstag wäre eine zweite Abfahrt geplant gewesen, die wegen Nebels abgesagt werden musste.

Resultate


 

Cuche und Murisier boten Slalom-Show

Weltcupfahrer Michael Janyk hat in Madonna di Campiglio einen Nacht-Europacupslalom gewonnen.
 
Die grosse Nummer war aber das hoffnungsvolle Schweizer Talent Justin Murisier. Der 17-jährige Schweizer fuhr mit Startnummer 70 auf den 18. Rang!
 
Ebenfalls gut in Szene setzte sich Dimitri Cuche, der im zweiten Durchgang Laufbestzeit erzielte und auf Rang 10 kam. „Das sind ganz erfreuliche Resultate“, freute sich Europacup-Chef Andy Puelacher, der früher die Schweizer Riesenslalomfahrerinnen betreute.

Resultate




Marc Gini Dritter bei Nachtslalom

Bei einem Europacup-Nachtslalom in Pozza di Fass (It) hat Marc Gini den dritten Platz belegt. Gewonnen hat Jens Byggmark (Sd) vor Reinfried Herbst (Ö).

Resultate


Kathrin Fuhrer wieder in den Top-10

Die Elmerin Kathrin Fuhrer hat im Europacup ihr drittes Top-10-Resultat in diesem Winter erreicht. Bei zwei Riesenslaloms in Alleghe (It) belegt sie die Plätze 6 und 15. Im ersten Rennen wurde Esther Good als beste Schweizerin zehnte.
 

1. Riesenslalom

2. Riesenslalom


Nur ein Schweizer Podestplatz bei zwei FIS-Slaloms

pd. Am Donnerstag und Freitag wurde auf der FIS-Rennstrecke „Usser Isch“ beim Jakobshorn spektakulärer  Slalomrennsport geboten! Leider hielten sich die Schweizerinnen vornehmlich zurück. Fünf der sechs Podestplätze gingen an ausländische Fahrerinnen. Einzig  Rina Müller vom Sport-Gymnasium Davos schaffte den Sprung auf das Podest.

Harte Piste, selektive Kurssetzungen und traumhaftes Winterwetter kennzeichneten die beiden FIS Damen Slalom Rennen.
 
Der Organisationspräsident Marcel Kunert zeigte sich nach den Rennen äusserst  zufrieden mit dem Ablauf des Anlasses: „Sämtliche Rennen konnten plangemäss durchgeführt werden. Die Organisation klappte einwandfrei und es gab glücklicherweise keine Verletzte. An dieser Stelle besten Dank an meine bewährte Crew“.
 
Beim Rennen vom Donnerstag waren die slowenischen Athletinnen  klar tonangebend. Ana Bucik gewann vor ihrer Landsfrau Ula Hafner. Die Japanerin Mizue Hoshi erkämpfte sich den dritten Platz und lag damit knapp vor der besten Schweizerin Tamara Wolf.
 
Am Freitag doppelten die slowenische Slalomasse nach. Der Sieg ging diesmal an Ula Hafner. Die Siegerin vom Donnerstag landete auf dem dritten Platz.
 
Einziger Schweizer Lichtblick war die SSGD Athletin Rina Müller. Nach dem ersten Lauf lag sie sogar in Front. Im entscheidenden Durchgang unterliefen ihr allerdings einige Fehler und musste sich mit dem zweiten Platz zufrieden geben.
 

1. Slalom

2. Slalom



Feierabend und Abderhalden: Zwei Schweizer Siege in Davos

pd. Einmal mehr fanden in Davos bei besten äusseren Bedingungen FIS Rennen statt. Diese Woche gastieren Frauen aus  13 Nationen im Landwassertal.
Von Swiss waren neben vielen hoffnungsvollen Nachwuchsfahrerinnen auch einige Damen des Nationalteams am Start. In der ersten Superkombination gab es erfreulicherweise einen Schweizer Doppelsieg durch die Denise Feierabend vor Jessica Puenchera.
 
Mit Marianne Abderhalden gewann auch das zweite Rennen eine Swiss-Ski-Pilotin. Die lange Zeit verletzte slowenische  Weltcupfahrerin Ilka Stuhec lag nach dem Super-G noch in Front. Doch im entscheidenden, selektiven Slalom verlor sie viel Zeit und musste sich mit dem zweiten Platz begnügen. Dritte wurde die Serbien Jelena Lolovic.
 

Superkombi 1
Superkombi 2


 

Marc Gini mit Europacup-Sieg in Frankreich

Si. Marc Gini (Bild) hat den Europacup-Slalom im französischen Val Thorens gewonnen.

Der Bündner siegte mit 59 Hundertstel Vosprung vor Mattias Hargin aus Schweden, der nach dem ersten Durchgang als Führender noch eine halbe Sekunde vor Gini gelegen hatte.

Für den 25-jährigen Gini, der vor zwei Jahren auf der Reiteralm (Ö) seinen bislang einzigen Weltcupsieg errungen hatte, war es der erste Erfolg auf Stufe Europacup. Als Zweitbester aus dem Schweizer Team klassierte sich Markus Vogel im 8. Rang.
 

Resultate

Europacup-Stand. Gesamtwertung (nach 7 Rennen): 1. Anthony Obert (Fr) 189. 2. Petr Zahrobsky (Tsch) 185. 3. Patrick Küng (Sz) 180. Ferner: 8. Christian Spescha 134. 13. Marc Gisin 104. 15. Gini 100. - Slalom (nach 2 Rennen): 1. Gini und Hans Olsson (Sd) 100. 3. Trejbal 90. 4. Hargin und Axel Bäck (Sd) 80. Ferner: 17. Vogel 32.


 

Marco Tumler Überraschungssieger in Davos - Thomas Singer raste aufs Podest


Bei hochwinterlichen Verhältnissen wurde am Dienstag in Davos zu einer Rennwoche mit vier FIS-Rennen gestartet, zwei Riesenslaloms und zwei Slaloms.

Trotz Neuschnee konnte den jungen Athleten dank dem unermüdlichen Einsatz der Helfer eine perfekte Piste präsentiert werden, was die Schweiz zu einem Paukenschlag ausnützte: Den ersten Riesenslalom gewann Marco Tumler mit Startnummer 51!  Der 21-Jährige, der keinem Swiss-Ski-Kader angehört, lag nach dem ersten Lauf noch an dritter Stelle, war im zweiten Durchgang aber nicht mehr zu halten und siegte zeitgleich mit dem Italiener Roberto Nani.

Der zweite Renntag am Jakobshorn präsentierte sich von seiner besten Seite. Strahlend blauer Himmel, Sonnenschein und eine harte, griffige Piste luden die Fahrer zu Höchstleistungen ein.

Hannes Brenner (Ö) wurde seiner Favoritenrolle gerecht und gewann souverän. Die Show gehörte aber dem Bündner Thomas Singer. Nach dem ersten Lauf hatte er lediglich an 18. Stelle gelegen und raste dann mit klarer Laufbestzeit im zweiten Durchgang noch aufs Podest – Dritter!.

Die Schweiz ist nicht nur im Weltcup im Slalom an der Spitze schmal vertreten, sondern auch im Nachwuchs – bis weit hinunter. Das bestätigten auch die beiden Slaloms am Jakobshorn.

Diese Slalomschwäche vermochten Dimitri Cuche (zweimal Fünfter), Thomas Sax (Neunter und Zehnter) und wiederum Thomas Singer (Siebter) etwas zu kaschieren.
Erster Riesenslalom
Zweiter Riesenslalom

Erster Slalom
Zweiter Slalom


 

Christian Spescha gewinnt Europacup-Riesen


Si. Der Obersaxener Christian Spescha (Bild) gewann am Mittwoch in Levi (Fi) den ersten Europacup-Riesenslalom der neuen Saison. Der Bündner B-Kader-Fahrer realisierte den Exploit mit der Startnummer 62. Der Engelberger Marc Gisin mit der Nummer 65 wurde Dritter.

Der 20-jährige Spescha gewann erstmals ein Rennen auf Europacup- Stufe. Zuvor hatte er sich erst einmal für einen zweiten Durchgang eines EC-Riesenslaloms qualifiziert.

Erster Riesenslalom
Zweiter Riesenslalom


 

Zweiter - wieder Podestplatz für Patrick Küng


Zweites Rennen, zweiter Podestplatz für Patrick Küng (Bild): Nach dem Sieg am Montag belegte der Glarner am Dienstag beim zweiten Suoer-G auf der Reiteralm den zweiten Platz!

Damit liegt der Schweizer in der Europacup-Wertung in Führung. Als zweitbester Schweizer klassierte sich am Dienstag Marc Gisin auf dem zwölften Rang.

Der Sieg ging diesmal an den Tschechen Peter Zahrobsky. Auf den Plätzen hinter Küng klassierten sich Weltcupfahrer wie Stephan Görgl, Ivica Kostelic, Hannes Reichelt oder Philipp Schörghofer. Auch Patrick Staudacher, Super-G-Weltmeister 2007, konnte als Achter nicht um den Sieg mitreden.

Resultate




Europacup: Patrick Küng gewinnt Super-G auf der Reiteralm


Brillanter Start für die Schweiz in die Europacup-Saison: Patrick Küng  gewann auf der Reiteralm den ersten von zwei Super-G!


Küng hatte schon im letzten Winter zugeschlagen: Der Glarner gewann drei Europacup-Abfahrten. Vor einem Jahr war er noch vom früheren Weltmeister Franz Heinzer im Europacup-Team trainiert worden, in diesem Sommer durfte er nach dem Aufstieg ins A-Kader die Vorbereitung mit der Weltcup-Truppe absolvieren.

Das Rennen auf der Reiteralm war glänzend besetzt, nutzten doch einige Weltcupfahrer die Gelegenheit zu einem ersten Kräftemessen in einer Speeddisziplin. Total waren vier Schweizer in den Top-15 klassiert, neben Sieger Küng auch Cornel Züger (10.), Christian Spescha (13.) und Beat Feuz (15.).

Resultate