Letzter Weltcup-Halt in Österreich: Hinterstoder

Letzter Weltcup-Halt in Österreich: Hinterstoder
22.02.2016 13:00:05 | skionline.ch, Peter Gerber
APA. Diese Woche macht der Weltcup zum letzten Mal in diesem Winter in Österreich Halt. In Hinterstoder stehen für die Männer von Freitag bis Sonntag zwei Riesenslaloms und ein Super-G an. Die letzten Vorbereitungsarbeiten sollen bald abgeschlossen sein. "Wir sind voll im Plan", sagte OK-Präsident Gerold Hackl, der auf 40'000 Zuschauer und einen Heimsieg hofft.

Einer der grössten Brocken wurde schon vor einigen Tagen abgearbeitet. Die Zieltribüne, deren Kapazität von 2500 auf knapp 3800 Besucher erweitert wurde, ist fertig. Auch das VIP-Zelt steht bereits, die Parkplatzsituation ist geklärt. Nun geht es in der kleinen oberösterreichischen Gemeinde an den logistischen Endspurt. "Seit Sonntag wird der Zielraum fertig aufgebaut und die restliche Sicherheitsarchitektur an der Strecke befestigt", erklärte
Hackl. Mit dem TV-Broadcaster ORF arbeitet man an der Installation der Übertragungstechnik. Mehr als 20 Kameras sollen Regisseur Michael Kögler am Ende Bilder liefern. Bis Donnerstag soll alles niet- und nagelfest sein, dann erfolgt die behördliche Abnahme der Veranstaltung.

Als der Weltcup zuletzt in Hinterstoder gastierte, sorgten Hannes Reichelt (Super-G / 4. und bester Schweizer: Carlo Janka) und Philipp Schörghofer (RTL / 3. und bester Schweizer: Carlo Janka) für österreichische  Siege. An den beiden Renntagen im Februar 2011 kamen etwa 40'000 Zuschauer, womit die Erwartungen sogar übertroffen wurden. Für heuer kalkuliert Hackl grob mit derselben Zahl. "Aufgrund der behördlichen Auflagen, was die Situation mit den Fluchtwegen betrifft, können wir jetzt pro Tag nur 14'000 ins Gelände lassen. Wenn wir an diesen drei Tagen insgesamt 40'000 haben, sind wir glücklich."

Tribünentickets sind noch für Freitag erhältlich. An dem Tag findet der erste der beiden Riesenslaloms statt, den Hinterstoder von Adelboden übernommen hat. Für den Super-G am Samstag und den zweiten RTL am Sonntag ist die Tribüne schon ausverkauft. "Normale Eintrittskarten gibt es aber noch", informierte Hackl, der auf die Unterstützung von rund 400 Helfern bauen kann. Der Warmwettereinbruch dieser Tage und zusätzliche Niederschläge rufen bei dem Chef-Organisator zumindest vorerst keine Sorgenfalten hervor. "Für die Piste ist das kein Problem. Die Nächte sollen weiter kalt genug sein." Die Prognosen für das Wochenende seien ohnedies günstig. "Ab Donnerstag soll es schön und trocken werden", meinte Hackl zuversichtlich. Lediglich der untere Teil der "Hannes-Trinkl-Weltcupstrecke" soll noch mit Wasser behandelt werden.