Die Natur war stärker – Kranjska Gora als Alternative?

Die Natur war stärker – Kranjska Gora als Alternative?
31.01.2016 12:08:58 | skionline.ch, Peter Gerber
APA. Wegen der Witterungsverhältnisse sind am Sonntag beide Weltcuprennen abgesagt worden. Für die Männer in Garmisch-Partenkirchen bedeutete das den zweiten ausgefallenen Riesenslalomin Folge nach Adelboden. Der Frauen-Slalom in Maribor war gestartet worden, nach 25 Fahrerinnen wurde aber abgebrochen.

In Garmisch hatte Schneeregen der "Kandahar" derart zugesetzt, dass man eine Viertelstunde vor Rennbeginn die Absage ausrief. "Wir haben alles probiert. Um 5 Uhr war die Piste noch okay. Jetzt, durch den Nebel und den nassen Schnee, ist die Piste gekippt. Wir haben es mit Salz probiert, aber der Schnee hat nicht mehr reagiert, weil er tot ist. Die Sicherheit wäre nicht mehr gewährleistet", sagte FIS-Renndirektor Markus Waldner.



Der abgesagte Adelboden-Riesenslalom wird Ende Februar in Hinterstoder nachgetragen, wohin das Garmisch-Rennen vergeben wird, steht noch nicht fest. Ihn an die Japan-Technikrennen Mitte Februar hinzuzufügen, ist kein Thema. Eine Möglichkeit wäre aber, das Programm in Kranjska Gora in der ersten Märzwoche zu erweitern, wie auch Waldner bestätigte. Am Samstag war bereits entschieden worden, dass der im November abgesagte Levi-Slalom nicht nachgeholt wird.



In Maribor gingen 25 Fahrerinnen über die Piste, sieben sahen das Ziel nicht. In Führung lagen ex aequo  Wendy Holdener und die Tschechin Sarka Strachova. Bereits nach einigen Fahrerinnen  gab es praktisch keine Chance mehr auf eine gute Zeit. Athletensprecherin Strachova hatte laut einem ORF-Interview vor Rennbeginn ihre Kolleginnen befragt, die sich nach ihrer Aussage mehrheitlich gegen eine Durchführung ausgesprochen hatten (vgl. Bericht).
Foto: Keystone