Nina Ortlieb vorerst zum Nichtstun gezwungen

Nina Ortlieb vorerst zum Nichtstun gezwungen
20.01.2016 18:49:55 | skionline.ch, Peter Gerber
peg. Die aktuelle Juniorenweltmeisterin im Riesenslalom, Nina Ortlieb, hat sich eine Sprunggelenksverletzung zugezogen und muss rund einen Monat pausieren.

Ein Sturz mit Folgen. Nina Ortlieb, B-Kader-Fahrerin des ÖSV, hat sich am linken Sprunggelenk einen knöchernen Bänderausriss zugezogen und muss pausieren. Passiert ist es in der Vorbereitung auf den Europacup-Riesenslalom in Göstlich am Hochkar. Die Juniorenweltmeisterin im Riesenslalom und Tochter des Abfahrtsolympiasiegers (1992) und Weltmeisters (1996) Patrick Ortlieb kommt um eine Operation herum und rechnet damit, dass sie schon bald wieder mit dem Konditionstraining wird beginnen können. "Weil das Knochenstückchen genau an der richtigen Position liegt und nicht verschoben ist, braucht es keine Operation", sagt die Rennfahrerin gegenüber skionline.ch. Bei einem optimalen Heilungsverlauf, so teilt die 19-jährige Vorarlbergerin mit, könnte sie in gut vier Wochen wieder auf den Skiern stehen. "Im Moment darf ich den Fuss nicht belasten, nicht beugen oder seitwärts bewegen", sagt Nina Ortlieb wohlwissend, dass sie noch Glück im Unglück gehabt hat. "Es hätte schlimmer koimmen können", sagt sie.

Nina Ortlieb hat in der laufenden Saion die Weltcup-Riesenslaloms von Aspen, Are, Courchevel und Lienz bestritten, sich aber nie für den 2. Lauf qualifizieren können. Beim Super-G von Altenmarkt wurde sie 42. Im Europacup stand die junge Österreicherin bisher in vier Rennen – die allesamt in der Schweizer stattgefunden haben – auf dem Podest.

Auch mit verletzungsbedingten Pausen hat Orlieb so ihre Erfahrungen gemacht. Im Februar 2014 riss sie im Training das Kreuzband und musste den Winter 2013/14 vorzeitig beenden.
 
 

"Zwangsurlaub" in Lech Zürs am Arlberg!Leider hab ich mir bei einem Sturz einen knöchernen Bänderausriss im linken...

Posted by Nina Ortlieb on Mittwoch, 20. Januar 2016
 
Foto: Agence Zoom