Frida Hansdotter hat (fast) erblichen Anspruch auf den Titel

Frida Hansdotter hat (fast) erblichen Anspruch auf den Titel
11.01.2016 19:19:24 | skionline.ch, Peter Gerber
peg. Die 30 Jahre alte Schwedin Frida Hansdotter geht beim Nacht-Slalom in Flachau als "snow space princess" 2015 und Titelverteidigerin ins Rennen. Und das mit guten Aussichten und einem (fast) erblichen Anspruch auf den nächsten Titel.

14 Mal lächelte Frida Hansdotter als Zweite vom Podest. 7 Mal gratulierte die heute 20 Jahre alte Slalomspezialistin Mikaela Shiffrin zum Sieg, je 2 Mal Tina Maze und Marlies Schild und je 1 Mal waren Petra Vlhova, Nicole Hosp und Sandrine Aubert schneller. Seit dem 10. Rang in Bormio am 5. Januar 2014 hat Hansdotter 18 Weltcup-Slaloms bestritten und sämtliche dieser Rennen auf einem einstelligen Platz beendet, drei davon als Siegerin und neun weitere auf andern Podestplätzen. Die Schwedin ist seit dem 16. März 2013 in keinem Weltcup-Slalom mehr ausgeschieden, die Konstanz in Person und als solche – nach zwei Ehrenplätzen hinter Shiffrin – die grosse Favoritin auf die kleine Kristallkugel.

Selbstredend, dass Frida Hansdotter auch beim Nacht-Slalom von Flachau am 12. Januar die Rolle der Favoritin inne hat. Der 5. Rang von Santa Caterina am 5. Januar kann als "Betriebsunfall" der Sportlerin aus Västeras angesehen werden. Zudem kann sie schon fast einen erblichen Anspruch auf den Titel "snow space princess" geltend machen. Glaubt man dem Eintrag auf der englischen Version von wikipedia ist Frida Hansdotter nämlich eine Cousine zweiten Grades von Prinz Daniel, dem Duke of Västergötland und Ehemann der schwedischen Kronprinzessin Victoria.

Natürlich muss sich die Favoritin in Flachau mit Konkurrentinnen, die einen Abend mit Frida, Freude Eierkuchen verhindern wollen, herum schlagen. Zum Beispiel mit Petra Vlhova, Veronika Velez Zuzulova oder Sarka Strachova. Neben dem Trio aus dem Osten Europas zählen aber auch Nina Loeseth und beim Heimrennen die Österreicherinnen Michaela Kirchgasser und Carmen Thalmann zu den Herausforderinnen. Und aus Schweizer Sicht ist definitiv die mit Nummer 2 ins Rennen gehende Wendy Holdener, Ende 2015 Zweite in Lienz und vor einem Jahr hinter Hansdotter, Maze und Shiffrin in Flachau nur knapp neben dem Podest, eine Kandidatin für einen Podestplatz, vielleicht sogar eine für den ersten Weltcupsieg der Karriere.
Foto: Agence Zoom

So starten sie (17.45/20.45 Uhr): 1 Maria Pietilae-Holmner (Sd). 2 Wendy Holdener (Sz). 3 Veronika Velez Zuzulova (Svk). 4 Sarka Strachova (Tschechien). 5 Nina Loeseth (No). 6 Carmen Thalmann (Ö). 7 Frida Hansdotter (Sd). 8 Michaela Kirchgasser (Ö). 9 Erin Mielzynski (Ka). 10 Michelle Gisin (Sz). 11 Anna Swenn-Larsson (Sd). 12 Resi Steigler (USA). 13 Marie-Michele Gagnon (Ka). 13 Petra Vlhova (Svk). 1 Nastasia Noens (F). 16 Eva-Maria Brem (Ö). 17 Chiara Costazza (It). 18 Bernadett Schild (Ö). 19 Lena Dürr (D). 20 Emelie Wikstoem (Sd). 21 Anne-sophie Barthet (F). 22 ManuelaMölgg (It). 23 Irene Curtoni (It). 24 Laurie Mougel /F). 25 Katharina Truppe (Ö). 26 Denise Feierabend (Sz) 27 Maren Wiesler d). 28 Adeline Baud Mugnier(F). 29 Christina Geiger (D). 30 Charlotte Chable (Sz). – Ferner: 38 Julia Grünwald (Ö). 39 Ricarda Haaser (Ö). 40 Lisa-Maria Zeller (Ö). 41 Elisabeth Willibald (D). 47 SusanneWeinbuchner(D). 48 Katharina Gallhuber(Ö). 49 Katharina Huber (Ö). 51 Rahel Kopp (Sz). 52 Chiara Gmür (Sz). 58 Katharina Liensberger (Ö) 60 Stephanie Brunner (Ö). 67 Rebecca Bühler (Lie). – 67 Fahrerinnen am Start.