Wieder eine Schweizerin mit Knieverletzung out

Wieder eine Schweizerin mit Knieverletzung out

peg/pd. Swiss Ski beklagt nach den Europacup-Rennen in Hinterstoder eine weitere verletzte Fahrerin. Corinne Suter zog sich eine Verletzung am Tibia-Kopf und einen Riss des Innenbandes im linken Knie zu – Saisonende.

Die 20 Jahre alte Schwyzerin Corinne Suter geht, so zeigt es ein von ihr gepostetes Bild auf Facebook (links), an Krücken. Die zweifache Juniorinnen-Weltmeisterin von 2014 und Gewinnerin der Europacup-Wertungen in Abfahrt und Super-G verletzte sich – wie vor ihr Mirena Küng (skionline.ch berichtete) – im Rahmen der Europacup-Rennen von Hinterstoder.

Corinne Suter zog sich eine Verletzung des Tibia-Kopfs zu. Nicht ein Bruch wie Mirena Küng oder Dominique Gisin, aber eine Delle, wie sie Tina Weirather im Training zur Olympia-Abfahrt von Sotschi davon trug und danach die Saison 2013/14 vorzeitig beenden musste. Dazu riss im linken Knie der Schwyzerin noch das Innenband. Und das bei der Europacup-Abfahrt vom 28. Januar, welche die junge Rennfahrerin als Achte beendet hat und die von ihrer Teamkollegin Jasmine Flury gewonnen worden ist. Aber, und das ist bitter, nicht während der Fahrt. Corinne Suter kam nach der Ziellinie wegen eines "Verschneiders" beim Abbremsen im nach oben verlegten Zielraum zu Fall und zog sich diese Verletzungen zu. Die Folge: rund drei Monate Zwangspause. „Das Ganze braucht jetzt einfach viel Geduld“, so Corinne Suter. Der Fokus liege nun auf einem sauberen Aufbau, damit die zweifache Junioren-Weltmeisterin von 2014 spätestens nächsten Winter wieder voll angreifen kann.

Am 25. Januar realisierte Suter mit dem 28. Platz beim Super-G von St. Moritz ihr bislang bestes Resultat im Weltcup und fuhr nach der Abfahrt von Lake Louise (Dezember 2014), die sie als 30. beendet hatte, zum zweiten Mal in die Punkteränge.

Fotos: Agence Zoom / Facebook Suter


23:00 30.01.2015 Kalender / Resultate Schweizer Athleten  

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